Vögel
Die hier gezeigten Grafiken beruhen auf 14.176 Vogel-Detektionen aus dem Frühjahr 2026, verteilt auf 17 Messpunkte und 68 Arten. Jede Detektion ist ein 3-Sekunden-Audio-Segment, das BirdNET einer Art zugeordnet hat.
Wichtig: Detektionszahlen spiegeln Gesangsaktivität wider, nicht Individuenzahlen. Eine Art mit vielen Detektionen ist entweder tatsächlich häufig, besonders gesangsfreudig (Zilpzalp singt fast ununterbrochen) oder war an mehr Standorten präsent. „Aktivitätsindex" ist daher die ehrlichere Bezeichnung als „Häufigkeit". Arten mit weniger als 25 Detektionen zeigen wir getrennt — einzelne Treffer können auch BirdNET-Fehldetektionen sein.
Arten nach Aktivität
Welche Vogelarten waren in der FFH-Gebiet Dommersberg, Dachsberg und Darmbachaue zuverlässig zu hören? Der Balken zeigt die Anzahl detektierter 3-Sekunden-Segmente pro Art, über alle 17 Messpunkte aufsummiert. Gezeigt sind nur Arten oberhalb der Nachweis-Schwelle (≥ 25 Detektionen) — diese Arten sind auch auf den Infotafeln zu finden, Klick öffnet den Steckbrief.
Unter der Nachweis-Schwelle
Diese Arten wurden weniger als 25 Mal detektiert. Einzelne Treffer können tatsächlich seltene Gäste sein (etwa Eisvogel oder Nachtigall, die nur selten singen) — aber auch BirdNET-Fehldetektionen, bei denen ähnliche Laute anderer Arten falsch klassifiziert wurden.
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| Art | Detektionen | Standorte |
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Wann singt wer?
Jeder Punkt ist eine einzelne Detektion; je voller eine Reihe, desto aktiver die Art im gezeigten Zeitfenster. Der umrandete Kreis markiert im Morgenchor den ersten, im Abendchor den letzten Gesang der jeweiligen Art. Entsprechend sind die Arten sortiert: morgens nach Einstieg (wer führt den Chor an), abends nach Ausklang (wer singt am längsten).
Gezeigt werden nur Arten mit insgesamt mindestens 200 Detektionen — alles darunter liefert kein belastbares Muster. Innerhalb jeder Art zählen nur Stunden mit mindestens 5 Detektionen, damit einzelne BirdNET-Fehltreffer die Startzeit nicht künstlich nach vorn ziehen.
Akustische Vielfalt pro Messpunkt
Der Shannon-Index misst, wie ausgeglichen die Artenzusammensetzung an einem Messpunkt ist. Hohe Werte bedeuten: viele Arten sind in ähnlichem Maß vertreten. Niedrige Werte heißen: eine oder wenige Arten dominieren, selbst wenn dort viele Detektionen stattgefunden haben. Maximalwert wäre ca. ln(Artenzahl).
Top-Arten je Messpunkt
Welche Art war am jeweiligen Punkt am aktivsten? Die Top 3 zeigen das akustische Profil — Bach-Nähe dominiert meist der Zilpzalp, am Waldrand oft Amsel oder Zaunkönig.
| Messpunkt | Shannon | Arten | Det. | Top 3 |
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Wer kam wann?
Die Rarefaction-Kurve zeigt, wie schnell der Artenbestand im Messzeitraum „saturiert" — jedes Plateau bedeutet, dass eine Weile keine neue Art erstmals detektiert wurde. Je flacher die Kurve am Ende, desto vollständiger die Erfassung. Steile Anstiege früh im Messzeitraum sind typisch (viele Arten sind ab Tag 1 da); spätere Stufen deuten auf Zuzug (z. B. Langstreckenzieher, die erst später im Frühjahr ankommen).
Reihenfolge der Erstdetektionen
Chronologische Liste aller Arten mit mindestens 5 Detektionen im gesamten Messzeitraum — mit Uhrzeit und Gesamtzahl. Arten mit einer bis vier Detektionen bleiben bewusst draußen, da einzelne späte Treffer zu oft BirdNET-Fehldetektionen sind, um sie als echte Spätankunft zu deuten.
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| # | Art | Erste Detektion | Detektionen gesamt |
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Standorte vergleichen
Zwei Messpunkte nebeneinander betrachten — wähle zwei Standorte aus und vergleiche ihre Top-10-Arten. Unterschiedliche Profile deuten auf unterschiedliche Habitate: Bach-Nähe, Waldrand, offenes Grünland oder Siedlungsnähe hören sich akustisch anders an.
Klick auf einen Punkt wechselt abwechselnd A bzw. B. Alternativ Dropdowns unten verwenden.
Wie sicher war BirdNET?
Jede BirdNET-Detektion bekommt einen Confidence-Score zwischen 0 und 1 — höher bedeutet „eindeutiger" klassifiziert. Typisch: Werte unter 0,5 sind schwach (häufiger Fehldetektionen), 0,7–0,9 robust, über 0,9 eindeutig.
Qualitätsfilter vor der Datenbank: Unsere Mess-Pipeline verwirft schwache Detektionen schon vor der Speicherung. In die Auswertung kommen nur Treffer mit hoher Confidence — deshalb sind die unteren Score-Bins in der Grafik leer. Das ist so gewollt: lieber weniger, aber verlässliche Daten.
Die Grafik zeigt für jede Tafel-Art, wie sich ihre Detektionen auf die zehn Score-Bins verteilen (normiert auf 100 %). Arten sind nach durchschnittlichem Score absteigend sortiert — oben die „saubersten". Feine Unterschiede bleiben sichtbar: Arten mit klarem, unverwechselbarem Gesang (wie Zilpzalp oder Kohlmeise) landen fast ausschließlich in den obersten Bins; Arten mit variablerem Repertoire (wie Amsel) zeigen etwas breitere Streuung.