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Hirschkäfer

Lucanus cervus · Käfer · FFH-Anhang II

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Größter mitteleuropäischer Käfer — Männchen tragen ein imposantes „Geweih“ aus vergrößerten Mandibeln. Lebt in den Wurzelstöcken alter Eichen und ist damit eng an die Stiel- und Traubeneichen-Bestände unseres FFH-Gebiets gebunden.

Kennzeichen
Männchen bis 8 cm lang, dunkelbraun mit kastanienfarbenen Flügeldecken und scherenartigem Geweih. Weibchen kleiner (5 cm) ohne Geweih, mit kräftigen, beißenden Mandibeln.
Lebensraum
Alte, totholzreiche Eichenwälder. Die Larve entwickelt sich über drei bis fünf Jahre in absterbendem Holz unterirdischer Wurzelstöcke — vor allem an Eichen, gelegentlich auch an Buchen und Obstbäumen.
Im FFH-Gebiet
Erfassung 2005 weist den Hirschkäfer für das FFH-Gebiet aus — die alten Eichenbestände, in denen auch unsere 600 Jahre alte Klipsteineiche steht, sind klassische Hirschkäfer-Habitate.

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